Derbysieg nach hartem Kampf
Die HG Müllheim/Neuenburg gewinnt bei den HBL Heitersheim 27:24 (14:13)
In einem intensiven Spiel konnte die HG einen kühlen Kopf bewahren und beide Punkte aus der fremden Halle entführen. In der Anfangsphase agierten die Müllheim/Neuenburger hellwach und zeigten sich griffig in der Defensive. Bereits nach 8 gespielten Minuten sahen sich die Gastgeber gezwungen das erste Time-Out zu nehmen. Die HG hatte sich ein leichtes Polster von vier Treffern Differenz erspielt und es schien, als hätte das Team alles im Griff. Ab der 20. Spielminute sahen die zahlreich angereisten Zuschauer aus Müllheim und Neuenburg allerdings einen Einbruch auf Seiten der HG. Zu viele technische Fehler und unvorbereitete Abschlüsse brachten die Gastgeber zurück ins Spiel. Die HG ließ sich auf einmal von der Unruhe anstecken und verteidigte weniger konsequent. Bis zur Halbzeitpause schmolz der Vorsprung auf einen Treffer zusammen.
Nach dem Seitenwechsel lief es zunächst weiter unrund bei der HG. Früh musste das Team den Ausgleich hinnehmen und geriet sogar mit 15:18 in Rückstand. Nach einer Umstellung in der Defensive fand die Mannschaft zurück in die Spur. Über eine stabile Abwehr und couragierte Angriffe gelang es den Müllheim/Neuenburgern ab der 42. Spielminute wieder selbst in Führung zu gehen. Die Mannschaft ließ sich merklich weniger zum Aktionismus hinreißen und spielte die eigenen Stärken gut aus. Schritt für Schritt erhöhte die HG den Vorsprung auf schlussendlich drei Treffer und verdiente sich somit den Sieg im Derby und wichtige zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Handballerisch war die Partie bei weitem kein Highlight, aber die Einstellung im Team hat gestimmt. Die Mannschaft muss nun die positiven Eindrücke mitnehmen und für die verbleibenden drei Partien alles in die Waagschale werfen. Die nächste Chance bietet sich am kommenden Wochenende, wenn die HSG Dreiland in der Zähringerhalle in Neuenburg gastiert. Anpfiff ist wie gewohnt um 20.00 Uhr.
Für die HG:
Niklas Wagner (Tor), Tim Steffe (Tor), Philipp Kind (7), Yann Risser (7), Jonas Dinse (5), Silas Friedrich (4), Albert Kraus (2), Matthias Kreutz (1), Pascal Morgala (1), Giacomo Barboni, Lorenzo Barboni, Sven Rapp, Matthias Steffi, Romain Witwicki
