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Eine weitere Niederlage der HG Damen in Radolfzell

| Damen 1A

Am 13/10/24 fanden sich die HG Damen zu ihrem ersten Spiel am Bodensee in Radolfzell zusammen. Nach einem kurzen Spaziergang und dem nötigen Kampfgeist stellten sie sich einer neuen Herausforderung.
Die Nervosität war bei jeder einzelnen zu spüren. Jedoch war es diese, die den Willen erbrachte alles zu geben.
Anpfiff.
Die Abwehr war undurchdringlich. So gelang das erste Gegentor auch erst in der 3:43. Minute.
Auf der anderen Seite konnte die HG Damen durch Leichtsinnfehlern und zu hektischen Abschlüsse ihr erstes Tor erst in der sechsten Minute feiern. Das Gegentor folgte im Anschluss.
In der 9. Minute legten die HSC Radolfzell Damen einen Vorsprung von vier Toren.
Durch einen harten Kampf und zwei Verwarnungen lag die HG mit 11:10 in der ersten Halbzeit hinten.
Nach lediglich einer halben Minute gelang es der HSC den Auftakt für sich zu gewinnen.
In der 32. Minute dann der Ausgleich.
In Minute 34:22 gelang es die HG durch einen 7 Meter die erste Führung für heraus zu erarbeiten.
Sie war gewillt für den Sieg zu kämpfen. Mit allen Mitteln. Somit fielen die ersten zwei Minuten Strafen in  der 42. Minute. Innerhalb 20 Sekunden holten sie eine zwei Minuten Strafe auf Seiten der Gegner, sowie einen weiteren sieben Meter raus, der einen Vorsprung von vier Toren schaffte. Ziel Nummer ein: Unter allen Umständen den Vorsprung wahren. Es waren noch 17 Minuten zu Spielen. Und wenn eins klar war, dann das HSC Radolfzell es ihnen nicht leicht machen würde. Genauso klar war es das die HG den Sieg nicht kampflos hergeben würde.
In den nächsten drei Minuten folgte der bekannte Konzentrationsknick, der zu Folge hatte, dass die HSC auf nur noch ein Tor unterschied aufholte.
Die nächste zwei Minuten Strafe folgte, um dies zu verhindern. Doch es war klar, dass diese Fehler ihnen noch zur Last fallen werden. Nach weiteren fünf Minuten des Kampfes dann der Ausgleich. So konnte es nicht weiter gehen, das stand fest. Die Verfolgungsjagd begann. Auf jedes neu erlangte Tor, das die HG führen ließ folgte ein Gegentor, dass sie erneut zum Ausgangspunkt brachte. In der 54. Minute die erste Führung für Radolfzell seit 12 Minuten, in der es den HG Damen erfolgreich gelang das Spiel für sich zu beanspruchen.
Der Führung konterte die HG mit weiteren zwei Minuten Strafen, dicht aufeinander gefolgt. Mit zwei Spielerinnen auf der Bank entschieden der Trainer die Torhüterin rauszunehmen. Dank Entscheidungen seitens der Schiedsrichter durfte auch der Trainer der HG Damen sich mit einer Verwarnung auseinandersetzen.
Sie lagen nur ein Tor hinten. Doch auch die Auszeit und die Manndeckung, die sie zum Ende hin als Abwehrmöglichkeit nutzten, konnte nichts gegen die aufkommende Niederlage ändern.
Um das Spiel nicht nur mit einer Niederlage von 29:27 zu beenden kassierte der Trainier eine Zeitstrafe in Minute 59:53.  

Trotz Niederlage schlug die HG sich ausgesprochen gut. In der Abwehr kam es teilweise zu Missverständnissen, wodurch Lücken entstanden, die zu viele Tore zu verantworten hatten. Doch mit der Zeit traten sie als eine Einheit auf und unterstützten sich wo sie konnten. Das bekamen auch die Gegnerinnen zu spüren. Und wenn sie doch durch kamen brachten die Paraden der Torhüterinnen sie zum staunen.
Im Angriff äußerte die HG sich als sehr hektisch, was ihnen viele Ballverluste bescherte. Auch hier haben sie noch den ein oder anderen Punkt an dem sie zu arbeiten haben. Doch sie gingen lösungsorientiert an die Sache und fanden auch hier Lücken, um Radolfzell zu beweisen, dass sie sich ihren Platz in der Landesliga verdient haben.