HG entscheidet das Derby für sich
Die HG Müllheim/Neuenburg setzt sich gegen die HBL Heitersheim durch 26:20 (13:10)
In einem intensiven Handballspiel gelang es den Müllheim/Neuenburgern gegen die Gäste aus Heitersheim in der Defensive diszipliniert zu arbeiten und jeweils nur 10 Gegentreffer pro Halbzeit zuzulassen. Grundstein dafür war ein gutes Rückzugsverhalten und eine geringe Fehlerquote im Angriff.
In der Anfangsphase tasteten sich beide Mannschaften an die Partie heran. Nach dem 0:1 durch die Gäste begann auch die HG das Tore Werfen und lag nach 15 gespielten Minuten mit 1 bis 2 Treffern in Front. Defensiv agierte die HG diszipliniert und unterband die sonst sehr schnellen Angriffe der Gäste aus Heitersheim. Dadurch konnte sich das Team bis zur Halbzeitpause auf 3 Treffer absetzen.
Nach dem Seitenwechsel wollten Müllheim/Neuenburger da weiter machen, wo sie aufgehört hatten. In der 42. Spielminute lag die HG zum ersten Mal mit 5 Treffern in Front und schien die Partie im Griff zu haben. Doch von nun an ging die Konzentration verloren und die Gäste aus Heitersheim kamen bis auf einen Treffer heran. Dabei hatte die HG zwischenzeitlich vier klare Torchancen vergeben. Genau davor hatte HG-Trainer Francois Berthier eindringlich gewarnt.
Auf der anderen Seite hatte die HG-Defensive den nötigen Zugriff und ließ nach dem 19:18 Anschlusstreffer für Fünf Minuten kein Gegentor zu. Die Müllheim/Neuenburger nutzten das Momentum für sich und fanden nun auch wieder den Weg zum Tor. Am Ende setzte sich die HG mit 26:20 gegen den Lokalrivalen aus Heitersheim durch.
Für die HG geht es nach der Fastnachtspause zum verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Zähringen. Das Team wird alles versuchen, den Ligaprimus so lange wie möglich unter zu Druck zu setzen, um am Ende etwas Zählbares aus Freiburg entführen können.
Für die HG:
Niklas Wagner (Tor), Tim Steffe (Tor), Jonas Dinse (8), Luca Dippold (4), Valerio Ruhlmann (4), Albert Kraus (3), Pascal Morgala (3), Sven Rapp (2), Raphael Dinse (1), Matthias Kreutz (1), Philipp Kind, Thomas Kotzian, Moritz Sütterlin
